Und das war gut so. Ein großes Publikum lauschte gefesselt der außergewöhnlichen Musik.
Vor den Bankreihen waren Stühle im Halbkreis aufgestellt, sodass viele Besucher den Musikern unmittelbar gegenüber saßen und die Spieltechnik genau wahrnehmen konnten. Drei Handpanspieler, drei verschiedene Charaktere, drei unterschiedliche Arten die Handpan zu spielen und ihr ihre meditativen Harmonien zu entlocken. Die drei Musiker schafften es aber auch zusammen, im Einklang ihre Instrumente dem interessierten Publikum zu präsentieren.
Abwechslungsreich schlugen sie immer wieder die Brücke zwischen ruhigen und meditativen Solodarbietungen und impulsiv perkussiven und teils improvisierten Klanggewittern im Trio, in denen jeder der Musiker seinen Raum bekam. Ein echtes Klangerlebnis ohne viel Technik in seiner reinsten Form.
Das Publikum dankte es ihnen mit rauschendem Beifall. Wie diese Musik die Menschen berührte, war schon in der Pause aus vielen Gesprächen zu vernehmen. Dass diesen „Blechtrommeln“ eine solche Musik zu entlocken ist, war für jeden ein ganz eigenes Erlebnis.